Out-of-Home setzt seinen Wachstumskurs auch im ersten Halbjahr 2026 fort. Das ergab die Auswertung des Bundesverbands für Aussenmedien, BAM, die auf den Nielsen-Daten für den Zeitraum Januar bis Juni 2026 basiert.
Demnach stiegen die Bruttowerbeinvestitionen in Außenmedien von Januar bis Juni 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,9 Prozent. Der Gesamtwerbemarkt wuchs dabei im gleichen Zeitraum nur um 1,1 Prozent.
Damit erreicht analoge und digitale Außenwerbung einen Marktanteil von 10,72 Prozent und baut seine Position im deutschen Werbemix weiter aus.
„Wir sind längst kein Ergänzungsmedium mehr – wir sind der Wachstumsmotor im deutschen Mediamix“, sagt Alexander Stotz, Präsident des BAM.
Im Juni 2026 besonders starke Entwicklung
Besonders stark entwickelte sich der Juni 2026: Gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen die Werbeinvestitionen in Außenmedien um 9,5 Prozent. Damit war der Juni der wachstumsstärkste Monat des bisherigen Jahres – gemeinsam mit dem April, in dem ebenfalls 9,5 Prozent Wachstum zu Buche standen..
Mit der aktuellen Entwicklung setzt sich ein langfristiger Trend fort: OoH zählt weiterhin zu den wachstumsstärksten Mediengattungen und gewinnt kontinuierlich an Bedeutung im Mediamix.
Internationaler DooH-Markt: OoH wird zum strategischen Asset
Kai-Marcus Thäsler, Hauptgeschäftsführer des BAM, kommentiert: „Die Kombination aus klassischen und digitalen Außenmedien bietet heute Reichweite, Flexibilität und datenbasierte Aussteuerungsmöglichkeiten in einer Qualität, die immer mehr Unternehmen überzeugt. Dass wir gleich zwei
Monate mit einem Wachstum von 9,5 Prozent verzeichnen konnten, zeigt, wie robust und zukunftsfähig unsere Gattung aufgestellt ist.“
Der Marktanteil von 10,72 Prozent markiert zugleich einen neuen Höchstwert für die Gattung. Die 10-Prozent-Hürde nahm die Branche dabei im Sommer 2025 – ebenfalls im H1-Ergebnis. In der Ganzjahresbetrachtung 2025 blieb die Branche dann knapp unter den 10 Prozent. Nun könnte es für das Jahr 2026 klappen.

