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Touchpoint Wiesn

Ein DooH-Display im Festzelt

Auf dem Oktoberfest sind DooH-Standorte eine Rarität. Mit einer mobilen Ladestation inklusive Display von Rechargy entsteht jedoch ein digitaler Touchpoint direkt im Festzelt.
Der Screen ist echt, die Menge künstlich: So stellt sich AI die Rechargy-Stele auf der Wiesn bei vollem Festzelt vor. (Foto: KI/Rechargy)
Der Screen ist echt, die Menge künstlich: So stellt sich AI die Rechargy-Stele auf der Wiesn bei vollem Festzelt vor. (Foto: KI/Rechargy)

Wenn Wiesn-Besucher über das Festgelände schlendern, sehen sie zwar LEDs, Leuchtreklame und Lichter, jedoch kaum DooH-Screens. Bei einer Veranstaltungen, wo alle Sinne ständig gereizt sind und zudem Platzmangel zwischen Imbissbuden, Achterbahnen und Festzelten herrscht, ist das zu erwarten.

Trotzdem findet sich DooH auf dem Oktoberfest. Im Augustiner Festzelt und in der Ochsenbraterei platzierte das Berliner Unternehmen Rechargy jeweils eine seiner Powerbank-Stationen mit integriertem Display. Besucher können sich gegen Pfand und eine Gebühr eine Powerbank ausleihen. Dafür agieren sie kurz mit dem Display.

Touchpoint entsteht aus Bedürfnis

Das Konzept kombiniert somit Digital-out-of-Home mit mobiler Ladeinfrastruktur. Der Touchpoint entsteht dabei von selbst und mit dem konkreten Bedürfnis, das Smartphone aufzuladen.

Denn nur mit vollem Akku lassen sich die Wiesn-Erlebnisse festhalten und können anschließend verschickt und geteilt werden.

Start-up Rechargy: DooH für Smartphone-Jünger

Laut Rechargy liegt der Mehrwert für Marken darin, dass der Werbekontakt in einer Servicesituation angesprochen wird und dabei mitten im Geschehen ist. Klassische Mediaplanung versuche häufig, die Zielgruppe rund um ein Event zu erreichen. Aktuell versucht die Bundeswehr als Werbepartner, junge Frauen und Männer zu erreichen.

Die Ladestationen sind jedoch auf dem Festgelände selbst präsent – und damit auch mindestens ein DooH-Screen auf dem größten Volksfest der Welt.

Knapp 100 qm DooH-Fläche: Rechargy vermarktet We-Tower