Anzeige
Mit Schiffmann

AWK gewinnt Freiburg-Stadtvertrag

AWK Aussenwerbung übernimmt in Freiburg ab 2027 gemeinsam mit Schiffmann die Vermarktung der Außenwerbung auf öffentlichem Grund. Damit setzt der Außenwerber seine Expansionsstrategie fort.
Werbeflächen in Freiburg (Foto: awk AUSSENWERBUNG/Schiffmann)
Werbeflächen in Freiburg (Foto: awk AUSSENWERBUNG/Schiffmann)

AWK Aussenwerbung setzt seine Serie bei kommunalen Außenwerbeverträgen fort: Ab dem 1. Januar 2027 übernimmt der Koblenzer Außenwerber gemeinsam mit dem lokalen Partner Schiffmann Aussenwerbung die Vermarktung der Werbeträger auf öffentlichem Grund in Freiburg. Nach invidis-Informationen lag die Vermarktung zuvor bei Wall.

Für AWK ist es innerhalb von zehn Monaten der dritte neue Vertrag mit einer größeren Stadt. Im Dezember 2025 hatte das Unternehmen die Außenwerbekonzession für Wiesbaden gewonnen, seit Juli 2026 vermarktet AWK dort die entsprechenden Werbeträger. Im September folgte Heidelberg; dort geht es ebenfalls Anfang 2027 los.

Aufteilung der Vermarktung

Das Freiburger Portfolio umfasst sowohl klassische als auch digitale OoH-Medien: Allgemeinstellen, Ganzsäulen, Großflächen, Citylight-Poster und digitale CLPs. Zusätzlich sollen bestehende Megalights zu digitalen Citylight-Boards umgebaut werden.

Gemeinsam mit Schiffmann vermarktet das Unternehmen bereits die Citylight-Poster in den Wartehallen des öffentlichen Nahverkehrs. Zuletzt kamen dort erste digitale CLPs hinzu. Mit dem neuen Vertrag wird diese Zusammenarbeit nun auf weitere Teile des städtischen OoH-Inventars ausgeweitet.

AWK Aussenwerbung: Neue DooH-Screens in Freiburg

Wie bei den Nahverkehr-Flächen teilen die beiden Unternehmen die Vermarktung auf: AWK übernimmt die nationale Vermarktung, Schiffmann den regionalen und lokalen Vertrieb.

Fokus auf regionale Zentren

Mit Freiburg setzt AWK eine Strategie fort, die Geschäftsführer Jochen Gutzeit im September im Gespräch mit invidis erläuterte. Der Außenwerber will seine Position unter anderem über weitere Städteverträge ausbauen. Parallel verbreitert AWK sein Geschäft mit weiteren OoH- und DooH-Angeboten, etwa der gemeinsamen Vermarktung des DooH-Netzes der Deutschen Telekom und der Übernahme des Riesenpostervermarkters Poolone.

Mit Freiburg kommt nun ein weiteres regionales Zentrum hinzu. AWK bezeichnet solche Märkte als „Schlüsselstädte“: Städte, deren wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung über die eigentlichen Stadtgrenzen hinausreicht.

AWK: DooH-Wachstum mit Telekom, Städten und Großflächen

„Drei neue Stadtverträge in Folge sind für uns ein großartiger Erfolg. Freiburg, Wiesbaden und Heidelberg passen hervorragend zu unserer Strategie“, sagt Jochen Gutzeit. Die Kombination aus Kaufkraft, attraktiven Innenstädten und der Bedeutung für das jeweilige Umland mache diese Städte für OoH besonders interessant.

Auch in Freiburg soll der Digitalanteil ausgebaut werden. Zu den neuen beziehungsweise weiterentwickelten Werbeträgern gehören neben digitalen CLPs vor allem die Megalights, die zu digitalen Citylight-Boards umgerüstet werden sollen.