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Retail Media

Spar bündelt Instore-Kanäle mit Footprints AI

Retail-Media-Kampagnen sollen bei Spar künftig über alle Kanäle hinweg geplant, gebucht und ausgespielt werden. Dafür kooperiert der internationale Einzelhändler mit Footprints AI, dessen Software das Kaufverhalten vorhersagt.
Footprints AI soll die Retail-Media-Kanäle mehrerer Spar-Länder für Werbetreibende gemeinsam buchbar machen. (Foto: Footprints AI)
Footprints AI soll die Retail-Media-Kanäle mehrerer Spar-Länder für Werbetreibende gemeinsam buchbar machen. (Foto: Footprints AI)

Der rumänische Adtech-Anbieter Footsprints AI stattet Spar International mit seiner Retail-Media-Software aus. In mehr als 13.500 Standorten des Einzelhändlers in 50 Regionen bündelt das neue System die Kanäle. Dadurch können Werbetreibende ihre Kampagnen in Spar-Märkten zentral planen, buchen und auswerten.

Footprints AI baut dafür kein eigenes Netzwerk auf. Die Software greift auf bestehende Kanäle der Spar-Händler zu, die über Instore-Screens, Instore-Radio, Onlineshops, Apps und Kassendaten verfügen. Footprints AI ist nach eigenen Angaben bereits in mehr als 10.000 Geschäften in mittel- und Osteuropa spwie Lateinamerika und Südostasien aktiv.

Spar entscheidet über Datennutzung

Jede Spar-Landesorganisation behält mit der Einführung die Kontrolle über Daten und Werbeflächen. Für mitteleuropäische Spar-Filialen baut Zetadisplay derzeit ein Retail-Media-Netzwerk mit Hunderten Displays auf.

„Retail Media hat einen Punkt erreicht, an dem Marken und Agenturen kein isoliertes Netzwerk mehr brauchen. Sie brauchen einen Marketplace, der Ergebnisse skalieren kann“, sagt Dan Marc, CEO von Footprints AI.

Software prognostiziert Nachfrage im Shop

Die Footprints-Software unterstützt mit ihrem prädiktivem Audience-Targeting bei der Planung. Damit sagt sie voraus, was Kunden in den nächsten ein, sieben und 30 Tagen am wahrscheinlichsten kaufen und nutzt diese Daten, um Zielgruppen aufzubauen und Kampagnen zu optimieren.

Dafür kombiniert Footprints AI verschiedene Inputs in Echtzeit. Dazu zählen Shopper-Verhalten im Store, Ausspielungsdaten von Screens und Radio, POS-Transaktionen und App-Verhalten.

Nach eigenen Angaben treffen die erstellten Prognosen zu 98 Prozent zu. Dafür habe der Softwareanbieter eigene Benchmarks aus mehr als 7.000 Kampagnen für globale Marken – unter anderem Coca-Cola, Pepsico und Heineken – ausgewertet. Diese Features sollen nun auch den Spar-Länderorganisationen dabei helfen, ihre Werbeumsätze zu steigern.