Drei Wege zum Erfolg

Digital-out-of-Home ist theore­tisch überall denkbar. Die Praxis zeigt jedoch, dass sich drei Kategorien als Erfolgsgaranten durchgesetzt haben.

Reichweite und qualitativ hochwertige Kontakte – das ist es, was für Agenturen und Werbekunden zählt. Nur drei DooH-Standortkategorien können das zuverlässig bieten. Im deutschsprachigen Raum dominieren jene Player, die an Bahnhöfen, Flughäfen oder in Einkaufszentren werben.

Bahnhöfe

Quelle: Ströer Digital

Quelle: Ströer Digital

Wer an Bahnhöfen wirbt, dem ist Erfolg garantiert. Denn dort werden nicht nur die meisten Menschen sondern auch unter-schiedliche Zielgruppen angesprochen. Damit ist je nach Tageszeit ein ideales Umfeld für verschiedene Werbeziele geschaffen.

Mit durchgehenden Netzwerken wie dem Outdoor Channel von Infoscreen werden die Reisenden auf ihrem gesamten Weg durch den Bahnhof begleitet, Pendler sogar mehrfach am Tag. Genauso häufig wie Passagesituationen sind an Bahnhöfen die Wartesituationen. Die Reisenden sind für jede Art von Ablenkung dankbar; Werbung gepaart mit Unterhaltung wirkt hier besonders gut.

 

Flughäfen

Quelle: Flughafen Wien AG/Roman Boenesch

Quelle: Flughafen Wien AG/Roman Boenesch

Für den Flughafen gelten ähnliche Regeln: Die Passagiere und Besucher sind zunächst ständig in Bewegung. Ein gelungenes Netzwerk muss sie deshalb auf ihrem gesamten Weg begleiten, von der großen Videowand im Eingangsbereich über Displays und Informationsstelen im Passagebereich, zu Monitoren in den Wartezonen bis hin zu Bildschirmen am Gepäckband. Und am Gate herrscht wie am Bahnsteig eine Wartesituation, die ebenfalls durch ein gemischtes Programm aufgefangen werden kann.

An Flughäfen tummeln sich, anders als an Bahnhöfen, hauptsächlich Geschäftsreisende und Menschen, die bereit sind, Geld auszugeben. Die Werbung ist hochwertiger und international – und genau das müssen die Installationen widerspiegeln. Sie sollten sich qualitativ im oberen Segment ansiedeln und sich in die bestehende Architektur einfügen.

Einkaufszentren

Quelle: Ströer Digital

Quelle: Ströer Digital

Eine bis anderthalb Stunden verweilt ein Besucher durchschnittlich im Einkaufszentrum – und in aller Regel möchte er konsumieren. Eigentlich ein ideales Umfeld für Digital-out-of-Home. Doch Schaufenster, Plakate oder Aufsteller lenken die Aufmerksamkeit ebenfalls auf sich und konkurrieren mit den Bildschirmen. Aber die wenigen Betreiber, die Einkaufszentren ausstatten, beweisen, dass gut gemachte digitale Kommunikation in den Malls funktioniert.

Für Werbekunden liegen die Vorteile auf der Hand: Der Kunde kann dort abgegriffen werden, wo er konsumiert – und es gibt, anders als bei den diversen Einzel­handelsnetz­werken, nur einen einzigen Ansprechpartner.

(17. März 2014)