Digital Signage Summit Europe
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Digital Signage Conference MENA

Der „OVAB Digital Signage Summit Europe“ (ehemals “OVAB Digital Signage Conference Munich”) ist Europas führende Digital-Signage- & DooH-Strategiekonferenz. Die Schwerpunkte der Konferenz liegen auf den Panel-Diskussionen und Vorträgen, dem Ausstellungsbereich sowie dem Networking. Die inzwischen neunte Ausgabe der Konferenz findet in diesem Jahr erstmals als Joint Venture zusammen mit der Integrated Systems Europe (ISE) statt.

10. und 11. September 2015 // Hilton Munich Airport (ehemals Kempinski)

OVAB Digital Signage Summit Europe

Digital Signage in der City von München – die Installation Tour 2015

- High Brightness Screens im Schaufenster, LED Signage, Video Walls: Auch in diesem Jahr gab es bei der Installation Tour durch Münchens Innenstadt zahlreiche und sehr verschiedene Installationen zu sehen. Zwei Gruppen mit insgesamt rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erkundeten City und Bahnhof. von Thomas Kletschke

Installation Tour 2015 bim OVAB Digital Signage Summit Europe - Start war am Hauptbahnhof in München (Foto: invidis)

Installation Tour 2015 beim OVAB Digital Signage Summit Europe – Start war am Hauptbahnhof in München (Foto: invidis)

Dabei wurde deutlich, dass Digital Signage sehr vielfältig sein kann. Je nach Einsatzzweck – Sales Uplift oder Image – sind Inhalte und Technik gestaltet. Dazu kommen noch Unterschiede zwischen den einzelnen vertikalen Märkten, in denen Digital Signage eingesetzt wird. Zahlreiche Installationen aus dem Bereich Retail sowie mehrere Beispiele aus dem Bereich Gastronomie und Quick Service Restaurants bildeten den Schwerpunkt. Ebenfalls mit mehreren Beispielen vertreten: Installationen im Retail Banking.

Ob Targobank oder Deutsche Bank: Deutsche Finanzinstitute setzen Digital Signage oft im Schaufenster ein. Dabei setzt etwa die Deutsche Bank inzwischen auf High Brightness beziehungsweise Sunlight Readables. In München wie andernorts beispielhaft umgesetzt.

Dass eine Bank auch mit LED Signage etwas für ihr Image tun kann, beweist die Münchner Bank seit einiger Zeit. Hier lag ein Schwerpunkt der Tour, bei der die Bank sowie Dienstleister ICT den beiden Gruppen Rede und Antwort standen – ein herzlicher Dank an dieser Stelle.

Interessant bei der Münchner Bank: Auch Video Walls werden hier etwas anders eingesetzt, als bei den meisten anderen Banken. Im Untergeschoss stehen die Screens vor allem für Informationsveranstaltungen zur Verfügung. Spots, die die Bank besonders hervorheben werden dort nicht ausgespielt. Vielmehr nutzt die Münchner Bank die 3×3 Video Wall im Untergeschoss für Didaktisches zum Thema Geld, Wirtschaft und Bankenwesen. Besuchergruppen – ein Schwerpunkt: Schulklassen – kommen der „trockenen“ Thematik so näher.

Ebenfalls sehr knackig: Die 93 Millionen Pixel Video Wall beim Herrenausstatter Hirmer. Als die Tour im Jahr 2014 hier Halt machte, wurde noch installiert – was den Teilnehmern des vergangenen Jahres auch ein paar Blicke hinter die Kulissen erlaubt hatte. Inzwischen ist die hervorragend umgesetzte Installation längst in Betrieb. Über insgesamt sechs Stockwerke ist die große Video Wall verteilt. Hier machte das Zuschauen wirklich Freude, denn die wertet das Treppenhaus auf, ist selbst von der Straße aus sichtbar und lockt so mit außergewöhnlichen Inhalten. À propos Content: Gezeigt wurden verschiedene Bewegtbildinhalte, teilweise passend zu zeitlich in den Schaufenstern installierten Fotodrucken. Auch Filmsequenzen, die offenbar per Drohne über dem Englischen Garten entstanden, waren zu sehen.

Verglichen mit der sehr großen Video Wall von Abercrombie & Fitch, die durch die Glasfront des Schaufensters nicht immer optimal wirken kann (Luminanz und Spiegelungen), und deren Inhalte auf Dauer recht eintönig wirken können, zeigt sich, dass Content längst nicht bei jeder Installation den Stellenwert einnimmt, den man sich wünschen würde.

Neue Installationen wurden ebenfalls begutachtet. In der Fußgängerzone sowie im Untergeschoss des Hauptbahnhofs sind seit Spätsommer 2014 verschiedene neue Umsetzungen hinzugekommen. Beispiel Mc Donald’s: In der Filiale am Hbf sind Digital Menu Boards und Easy Order Terminals mit Touch sorgen hier für schnellere Bestellprozesse und unterstützen den Abverkauf mit wirklich ansprechenden Inhalten. Wer sich einen Überblick über den Schwenk zu Digital Signage bei Mc Donald’s in Deutschland machen möchte, braucht nicht nach Frankfurt an den Airport zu fahren, wo in alle Digital Signage-Elemente in geballter Form zusammenkommen. Denn in der deutlich kleineren Filiale am Bahnhof München finden sich die wichtigsten Elemente, auf denen das Konzept des QSR Betreibers fußt.

Ebenfalls neu: Der Desigual Flagship in der Münchner Innenstadt, der mit LED im Schaufenster (in den oberen Stockwerken mit Ausrichtung auf den Marienplatz), Video Walls im Eingangsbereich sowie Digital Signage im Geschäft arbeitet.

Auch die Installation bei Apollo-Optik ist in diesem Jahr neu hinzugekommen. Hier setzt Deutschlands größte Augenoptik-Kette auf Digital Signage im Shopping Window. Neben Berlin ist diese Umsetzung mit zwei 55″ Screens die bislang einzige derartige Pilotinstallation von Apollo in Deutschland.

Screens für den Digital-out-of-Home Einsatz wurden ebenfalls begutachtet. Am Bahnhof sind verschiedene Large Format Displays für Ströers Public Video Kanal im Einsatz. Eine neue Installation in der Innenstadt ist ebenfalls für DooH gedacht: Im Schaufenster von Karstadt Sports laufen auf einem neuen LED Screen die Spots, die Werbungtreibende gebucht haben.

OVAB Digital Signage Summit Europe (ehemals OVAB Digital Signage Conference Munich) ist Europas führende Digital Signage- und DooH-Strategiekonferenz. Veranstaltungsort ist das Hilton Munich Airport (ehemals Kempinski), Datum der 10. und 11. September 2015.

Alle wichtigen Informationen finden Sie auf der Konferenz-Webseite: OVAB Digital Signage Summit Europe

Alle News zur Konferenz gibt es hier: OVAB Digital Signage Summit Europe // Deutsche News

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