DooH Österreich

Dank Digitalisierung – Gewista wächst 2017 weiter

- Das Jahr 2017 wird bei der Gewista das stärkste in der Unternehmensgeschichte. Daran hat Digital-out-of-Home einen entscheidenden Anteil. Im Jahr 2018 wird das DooH-Portfolio auch weiter ausgebaut. von Thomas Kletschke

DooH Screens der Gewista in Wien (Foto: Gewista)

DooH-Screens der Gewista in Wien (Foto: Gewista)

Nicht mehr lange, dann ist auch das Jahr 2017 Geschichte. In die Geschichte eingehen wird 2017 für den österreichischen Media Owner Gewista als das beste Jahr. Damit wird das Ergebnis der bislang ökonomisch lohnendsten Periode getoppt – bislang war 2016 das beste Jahr in der Geschichte des zu JCDecaux gehörenden Außenwerbers.

Welche Gründe gab es für die Entwicklung? In welchem Bereich wird das Ergebnis des Unternehmens wachsen? Und: Welche Pläne im Bereich Digitaler Außenwerbung gibt es für 2018? – Zu diesen Punkten bezog Franz Solta Stellung, in einem Interview mit Medianet. Seit Anfang 2017 ist Solta Geschäftsführer der Gewista. Zuvor hatte Karl Javurek das 1921 gegründete Unternehmen 20 Jahre lang geleitet, an dem der weltgrößte Außenwerber JCDecaux seit 2002 die Mehrheit der Anteile hält.

Im Jahr 2014 ist die Gewista mit Digital-out-of-Home-Screens an Wiener U-Bahnhöfen gestartet. Ende 2015 wurden die ersten ebenerdigen DooH-Screens in Betrieb genommen. Digital war bei der Gewista auch bis dato ein Thema. Bereits 15 Jahre zuvor war schon die österreichische Infoscreen – eine Tochter der Gewista – mit Projektionen in U-Bahnhöfen und Screens in Trams in die Digitale Außenwerbung gestartet; damals noch unter dem jetzigen Gewista-Chef Franz Solta. Unter dem digital-affinen Solta wurde auch im Jahr 2017 weiter in digitale Netze investiert: In Linz startete der Media Owner mit DooH und investierte auch in Wien weiter in Digitale Außenwerbung. Im U-Bahnbereich in Wien sind jetzt insgesamt 434 DooH-Screens installiert. Auch in Salzburg wurden die ersten DooH-Screens in Betrieb genommen. Hinzu kam seitens der Kartellbehörden die Genehmigung für eine Erhöhung der Beteiligung an Ankünder.

Im Interview mit Medianet sagte Solta, die Gewista werde 2017 „im niedrigen einstelligen Prozentbereich wachsen und abermals das beste Jahr in der Geschichte der Gewista schreiben“. Das Wachstum kam demnach „aus dem Bereich Street-Furniture, also Citylights, einem wachsenden Segment, und aus der Digitalisierung.“ Dies betreffe sowohl die Tochter Infoscreen wie auch die Gewista. Zum Thema DooH-Ausbau verriet er, dass Anfang 2018 in Innsbruck die nächsten Screens an einem neuen Standort erschlossen würden. In Wien habe man derzeit die „vorläufige Endausbaustufe“ erreicht.

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