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Automotive

Volvo eröffnet sieben Polestar Spaces in Deutschland

Mit der vollelektrischen Automarke Polestar startet Volvo nun auch in Europa durch. In Deutschland öffnen im Sommer sieben Polestar Spaces in Innenstadtlagen. Anders als Elektropionier Tesla setzt Polestar auf Design und Service vor Ort.
Polestar Space in Oslo - sieben folgen im Sommer 2020 auch in Deutschland (Foto: Polestar)
Polestar Space in Oslo – sieben folgen im Sommer 2020 auch in Deutschland (Foto: Polestar)

Kurz vor Ostern begann der Verkaufsstart für das erste vollelektrische Massenprodukt der Schweden: der Polestar 2 ist Volvos Antwort auf das Tesla Model 3.  Bereits im Sommer will Polestar nicht nur digital, sondern auch zum zum Anfassen in Deutschland vertreten sein. Die Inner-City Showrooms  – Polestar Spaces getauft – sollen in besten Innenstadtlagen in  Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München eröffnen. Polestar arbeitet dabei mit bestehenden Volvo-Händler zusammen die den Service erbringen sollen.

Der erste Polestar-Space eröffnete Ende 2019 in Oslo, ein weiterer Store steht in Peking während bald auch in der schwedischen Heimat (Stockholm und Göteborg) Polestar Spaces eröffnen. Anfang März war invidis bereits auf dem Weg zu einer Site Inspection nach Oslo als die Corona-Krise eine Einreise unmöglich machte und wir unverrichteter Dinge umkehren mussten.

Polestar möchte mit dem Space Showroom Konzept das Gesicht des Automobilvertriebs verändern. Im Rahmen des Euroshop Shared Spaces Experten Roundtables erklärte die Automobilmarke die veränderte Rolle der Verkaufsfläche von Transaktion zu Experiencefläche.

Der Oslo Space demonstriert das neue Retailkonzept der Marke, das minimalistisches Design mit nahtloser digitaler Interaktivität kombiniert. Konsumenten können den gesamten Customer Journey von der ersten Anfrage bis zur Auslieferung des von ihnen gewählten Polestar-Modells hier erleben. Die Innenstadtlage ermöglicht es allen Interessierten sich mit der Marke zu beschäftigen ohne in ein Gewerbegebiet zu fahren. In Oslo wählte die Automarke für den Showroom ein historisches Gebäude im Stadtzentrum aus dem Jahr 1900 wo die Geschichte Oslos auf die Design-Zukunft des Autmobilbaus trifft.

In dieser modernen Umgebung beraten Polestar-Spezialisten, die als Markenbotschafter und nicht als Verkäufer agieren, Kunden können Testfahrten vor Ort starten und bestellte Fahrzeuge abholen. Alternativ liefert Polestar die neue Elektrofahrzeuge auch nach Hause oder an die Büroadresse. Im Gegensatz zu klassischen Autohäuser wird Polestar keine vorkonfigurierten Fahrzeugen vor Ort zum Sofortkauf anbieten. Deshalb sind auch übliche Parkfläche in der Innenstadtlage nicht notwendig. Für Service und After-Sales stehen bestehende Volvo-Händler zur Verfügung.

Kunden bestellen oder reservieren Polestar-Fahrzeuge über die Polestar-App oder die Polestar-Website entweder von zu Hause oder unter Anleitung eines Polestar-Spezialisten im Polestar Space.

Polestar Space in Oslo - sieben folgen im Sommer 2020 auch in Deutschland (Foto: Polestar)
Polestar Space in Oslo – sieben folgen im Sommer 2020 auch in Deutschland (Foto: Polestar)

„Der Polestar-Space ist unsere Art, das Gesicht des Automobil-Einzelhandels zu verändern“, sagt Jonathan Goodman, Chief Operations Officer bei Polestar. „Ohne Verkäufer und ohne Fahrzeuge auf dem Vorplatz gibt es keinen harten Verkauf, keine Notwendigkeit zur Verlagerung von Lagerbeständen und einen vollständig kundenorientierten Customer Journey. Die Verbraucher legen fest, wie viel sie mit den Exponaten interagieren, und die Polestar-Spezialisten passen ihr Erlebnis genau auf ihre Bedürfnisse und nicht auf die der Marke an. Sobald sie die perfekte Spezifikation gefunden haben, platziert die nahtlose digitale Interaktivität das Fahrzeug in der App des Kunden, bereit, bestellt zu werden, wenn es ihnen passt. Wir bringen den Spaß zurück zum Autokauf!

Jeder Polestar-Raum ist speziell dafür konzipiert, das Produkt mit einem eng kuratierten Erlebnis zu fördern und nicht davon abzulenken, um das Ethos der designorientierten Marke widerzuspiegeln. Priorität haben Polestar 1 und Polestar 2, die mit speziell entworfenen Leuchtkästen beleuchtet werden, um Licht in Fotostudioqualität ohne störende Schatten zu garantieren.

Eine Seite des Spaces beherbergt eine Produktwand mit einzelne Komponenten, die Besucher teils hinter Türen oder durch Nährerungssensoren entdecken sollen. Mithilfe von Varjo VR-Headsets können die neuen Fahrzeuge und insbesondere neue Features virtuell ausprobiert werden.  Am Konfigurationstisch – einem freistehenden Ateliertisch – können Kunden physische Farb- und Ausstattungssamples auf dem Tisch platzieren und via RFID der eigenen Konfiguration zufügen. Über NFC-kompatible Smartphones können Kunden die Konfiguration am Ende des Auswahlprozesses ohne weiteres Zutun in die eigene Polestar übernehmen und bestellen.

Natürlich sind Polestar Spaces mehr als nur Markenbühnen, auch ausgewählte Events, Vorträge und Ausstellungen sollen in den weltweit vernetzen Spaces stattfinden und die Marke Polestar bekannt machen.

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