Corona USA

NRF 2021 auf Juni verschoben

Die National Retail Federation NRF verschiebt ihre nächste weltgrößte Retail-Messe in den USA von Mitte Januar 2021 auf Anfang Juni. Die Messe legt einen großen Schwerpunkt auf Technologie und lockt alljährlich auch zahlreiche Unternehmen aus der Digital Signage-Branche in die Staaten. Grund für den neuen Termin ist verständlicherweise die Corona-Pandemie, die in den USA unverändert stark wütet. Anfang Januar soll dennoch zumindest ein Online-Event abgehalten werden.
Große Screens, große Pläne bei Stratacache auf dem NRF 2020 (Foto: invidis)
Große Screens, große Pläne bei Stratacache auf dem NRF 2020 (Foto: invidis)

Die NRF 2021, die größte Messe der Einzelhandelsbranche die jährlich in New York stattfindet, soll neu vom 6. bis 8. Juni 2021 stattfinden. Die Messe plant jedoch mehrere virtuelle Veranstaltungen im kommenden Frühjahr: vom 12. bis 14. Januar, am 19. Januar und vom 21. bis 22. Januar 2021. Diese Veranstaltungen stehen unter dem Motto „Gemeinsam vorwärts“.

„Die Gesundheit und Sicherheit unseres Teams, unserer Industriepartner und der Teilnehmer weltweit ist unsere oberste Priorität“, sagt Matthew Shay, NRF-Präsident und CEO. „Angesichts der verständlichen Bedenken aller unserer Interessenvertreter hinsichtlich der Verfügbarkeit und Wirksamkeit von Behandlungen oder eines Impfstoffs gegen das Coronavirus sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es nicht möglich ist, unseren ursprünglichen Zeitplan einer persönlichen Messe im Januar 2021 einzuhalten.“

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Neben gesundheitlichen Bedenken gibt es auch genügend kommerzielle Gründe, die Messe um ein halbes Jahr zu verschieben. Einzelhändler, die im Moment einfach nur durchhalten, werden in vielen Fällen wahrscheinlich nicht mit großen Kapitalbudgets herumlaufen. Außerdem könnten Firmenpolitiken gerade bei großen Unternehmen, ob auf Besucher oder Ausstellerseite, die Teilnahme verhindern, sollten die USA im Januar immer noch ein Virus-Herd für COVID-19 sein. Auch für andere Messen wie die ISE ein Problem. Es bleibt zu hoffen, dass die Fallzahlen weltweit weiter sinken und keine weiteren Infektionswellen mehr ins Haus stehen, natürlich nicht nur aus Sicht der Messeveranstalter.