Babelsberg

ICT und Partner betreiben virtuelles Studio

LED-basierte Virtuelle Studios sind groß in Mode und ersetzen Green Screen Studios. Auch wenn die Investitionen für LED-Studios sehr hoch sind, sind auch die erzielbaren Einsparungen bei der Filmproduktion immens. Insbesondere in Zeiten von pandemiebedingten Reiserestriktionen und dem Trend zu nachhaltigeren Produktionen.
Die erste LED-Bühne steht in Babelsberg (Foto: ICT)
Die erste LED-Bühne steht in Babelsberg (Foto: ICT)

Der deutsche Medientechnikanbieter ICT – dessen 200+ Mitarbeiter in normalen Zeiten weltweit im Einsatz sind um Messestände von Automobilherstellern mit LED, Sound und Licht zu bauen oder immersive Räume in Expo-Pavillons zu erreichten – wandelt sich in der Pandemie vom Service-Dienstleister zum Plattformanbieter. Neben einem nun bereits bundesweiten Netz von Hybrid-Studios folgt nun ein virtuelles Filmstudio am Filmproduktionsstandort Babelsberg vor den Toren Berlins.

Die Konstruktion des neuen Studios kommt gut voran – als erstes steht nun die LED-Wand Halostage Mk I nach neun Installationstagen. Weitere Module und ein Design Village folgen. Das Softopening erfolgt an diesem Montag.

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Wie bei den Hybridstudios setzt die ICT AG auch bei virtuellen Studios auf Joint-Venture Partner die Experten in ihrem jeweiligen Bereich sind. In Babelsberg sind das der Münchner Kameraverleiher Kamera Ludwig die das gesamte ARRI-Licht und Kamera-Equipment beisteuern und das Düsseldorfer Animations- und Kreativstudio Lava Labs.

Auch wenn man bei der ICT AG den Messeherbst kaum erwarten kann und temporäre Medientechnik weiterhin ein sehr wichtiger Bereich des Unternehmens sein wird, so hat man in Kohlberg bei Stuttgart die Krise genutzt um ein zweites Standbein aufzubauen.

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