Green Signage

Frankfurt begrünt und digitalisiert Wartehallen

Im Rahmen eines Pilotprojekts hat die Verkehrsgesellschaft der Stadtwerke Frankfurt/Main (VGF) die Wartehallen von Straßenbahn-Haltestelle begrünt und mit Echtzeit-Displays und E-Paer Abfahrtsinformationen ausgestattet. (mit Video)
Green Signage in Frankfurt/Main (Foto: invidis)
Green Signage in Frankfurt/Main (Foto: invidis)

Die Dächer der Wartehäuschen sind mit sogenannten „extensiven Sedumpflanzen“ bepflanzt. Es handelt sich hierbei um pflegeleichte und insektenfreundliche Pflanzen, die nicht gegossen werden müssen, einen Wasserrückhaltespeicher besitzen und blühen. „Neben diesen Eigenschaften filtern die Pflanzen den Feinstaub des Verkehrs, sorgen somit für eine bessere Luftqualität und kühlen die Luft bei Hitze ab“, erklärt Michael Rüffer, Geschäftsführer Technik und Betrieb bei der VGF.

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Die Rückwand der Haltestelle erhält beidseitig außerdem eine Begrünung aus Moos und Pflanzen. Es sind 12 verschiedene Pflanzen, unter anderem Sonnenhut, Taglilie, Astern, Purpurglöckchen und Süßgräser, die sehr schön blühen und bei Bienen hoch im Kurs sind. Diese Wand wird über einen Wassertank in der Sitzbank bewässert. Diese Vertikalbegrünung ist bei Wartehallen ein Novum und wird zunächst ein Jahr getestet. Die Dachbegrünung bleibt dauerhaft.

Echtzeit- Informationen für Fahrgäste

Neben den Bepflanzungen hat die VGF pro Halle ein Display, das Echtzeitinformationen zu Verbindungen der umliegenden Haltestellen und Stationen sowie zu den in der nahen Umgebung verfügbaren Sharing-Angebote anzeigt. Zum Einsatz kommt die Digital Signage Lösung des Münchner Start-ups Veomo.

Veomo: Mobilitätsangebote auf einen Blick

Ergänzt wird dieses Informationsangebot durch zwei kleinere E-Paper Displays die den Fahrplan anzeigen und an Stelen montiert wurden.

Die Haltestellenbegrünung mit Sedum soll in Zukunft möglichst bei allen neuen Wartehallen eingesetzt werden. Außerdem soll der Nutzen von Photovoltaikanlagen auf passenden Haltestellendächern getestet werden. Das Pilotprojekt wird im Rahmen des Programms „Frankfurt frischt auf“ vom Umweltamt der Stadt Frankfurt gefördert.