DooH

Bereit, wenn Sirenen nicht ausreichen

Früher war es einfach: Zum Bevölkerungsschutz ertönten bei Katastrophen die Sirenen. Mit dem Ende des kalten Krieges verschwanden Sirenen von deutschen Dächern. Doch das Ahrhochwasser hat gezeigt, wie wichtig eine Multi-Plattform-Warninfrastruktur für den Bevölkerungsschutz ist. DooH-Netzwerke sind eine wichtige Ergänzung, wie Ströer auch in Frankfurt/Main zeigt.
Frankfurt - Kran am Main (Foto: invidis)
Frankfurt – Kran am Main (Foto: invidis)

Digitale Screens am Straßenrand und an den Haltestellen des ÖPNV können viel mehr als nur Werbung und ortsrelevante Nachrichten anzeigen. Die Erkenntnis ist in der DooH-Branche nicht neu, doch einige Städte und Gemeinden hadern auch im Jahr 2022 immer noch mit digitalen Touchpoints im öffentlichen Raum.

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In den Augen einiger kritischer Beobachter sind es nur Werbeflächen, die das Stadtbild stören und nicht moderne Touchpoints die neben Werbung auch relevante Verkehrs- und Bürgerinformationen liefern, die im Notfall schnell und kaum zu übersehen die Bevölkerung informieren und die zunehmend auch als Green City Stadtmöbel das Microklima positiv beeinflussen können.

Insbesondere in der Rhein-Main Metropole Frankfurt/Main ist man besonders kritisch gegenüber DooH eingestellt. Ein Grund, warum Ströer proaktiv die Bevölkerungsschutz-Rolle von DooH gemeinsam mit der Feuerwehr der Öffentlichkeit präsentierte.

Kommunale Informationssysteme für Städte (KIS) erleichtern digitale Medien im öffentlichen Raum den Informationsfluss und den Dialog zwischen der Stadt und ihren Bürgern. Neben allgemeinen Informationen steht besonders die Möglichkeiten im Fokus Ad-hoc-Warnungen, Suchmeldungen in Echtzeit und allgemeinen Sicherheitshinweise auf Knopfdruck im öffentlichen Raum auszustrahlen als Ergänzung zur staatlichen Warninfrastruktur.

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