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Bewegungsunschärfe

Nachhaltiger Werben

Nachhaltigkeit beginnt nicht erst bei der DooH-Planung oder Digital Signage Plattform, sondern bereits  bei der Konzeption der Kampagne. Der schwedische Elektroautohersteller Polestar zeigt den Spagat zwischen nachhaltiger Werbung und Green Signage.
Polestar-Kampagne Motion Blur in Los Angeles (Foto: Polestar)
Polestar-Kampagne Motion Blur in Los Angeles (Foto: Polestar)

Die Volvo-Tochter Polestar – bekannt durch designorientierte Elektrofahrzeuge und Apple-Store ähnliche Showrooms – setzt beim Produkt und der Werbung auf Nachhaltigkeit. Für die aktuelle Kampagne „Bewegungsunschärfe“ suchte der schwedische Fahrzeugbauer nach einem Produktionsort in direkter Umgebung der Zentrale in Göteborg. Anstelle die Fahrzeuge für das Fotoshooting um die halbe Welt zu fliegen, entschied man sich für den Containerhafen unweit der Zentrale.

Lundby Container Service. ein Unternehmen das Schiffscontainer verkauft und vermietet, erwies sich als ideale Kulisse für das visuell anspruchsvolle Projekt. Der Betriebshof bot alle Merkmale eines funktionierenden Hafens, ohne den Verkehr. Ein Kran und die Container standen an zwei sonnigen, kalten Tagen im Februar 2022 für die Dreharbeiten bereit.

DooH: Polestar wirbt mit 22.2.22

„Es war, als würde man mit einem riesigen Lego-Bausatz spielen“, erklärt This Is Made-Fotograf Oscar Hyltbring. „Wir konnten die Container verschieben, wann und wo wir wollten, und den Hintergrund in Echtzeit formen und verändern. Und das alles, ohne den Hafenverkehr und die einlaufenden Schiffe umgehen zu müssen. Zeitlupenaufnahmen, bei denen die Kamera in einiger Entfernung vom Fahrzeug selbst aufgestellt wurde, trugen dazu bei, die traumhafte Atmosphäre des Endprodukts zu erzeugen.

Polestar-Mural in Los Angeles (Film: Polestar)
Polestar-Mural in Los Angeles (Film: Polestar)

Die Kampagne wurde von Polestar selbst konzipiert, frei von externen Einflüssen. Es gab kein Büro mit einem Briefing, keine Berater mit einem Mandat, keine Ausschweifungen. Sowohl das interne Team, das hinter dem Konzept stand, als auch die Produktion selbst waren vergleichsweise klein. Aber die Ergebnisse waren enorm.

Präsentiert wurde die visuelle Leinwand Kampagne auf DooH-Screens in Los Angeles und Berlin, als Mural (Wandmalerei) in Los Angeles sowie als Printwerbung in vielen Modetitel.