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E Ink

Japan testet E-Paper für Bahnhofwerbung

E-paper-Signage ist im öffentlichen Raum bisher eine Seltenheit. Ein japanisches Unternehmen bringt nun erstmals in Bahnhöfen Videowall-Displays mit Spectra-6-Panels zum Einsatz.
Das „Sustainable Board“ in einer Station der japanischen Seibu Shinjuku Line (Foto: E Ink)
Das „Sustainable Board“ in einer Station der japanischen Seibu Shinjuku Line (Foto: E Ink)

In japanischen Bahnhöfen sollen E-Paper-Displays künftig als neue Werbeflächen zum Einsatz kommen. Das hat E-Paper-Hersteller E Ink bekannt gegeben. Gemeinsam mit der Werbeagentur Oricom entwickelt das Unternehmen ein neues Digital Signage-Format: das sogenannte „Sustainable Board“. Dabei handelt es sich um eine Lösung, die auf den farbigen Spectra-6-Panels von E Ink basiert.

Das Sustainable Board besteht aus vier dieser Panels, die zusammen eine größere, Videowall-artige Fläche ergeben.

Wie bei vielen anderen E-Ink-Anwendungen auch, benötigt das Board extrem wenig Energie und lässt sich daher mit Batterien oder auch mit Solarstrom betreiben – solange sich die angezeigten Inhalte nicht ständig ändern. Dadurch eignet sich das Board besonders für Orte, die nicht direkt ans Stromnetz angeschlossen sind.

Vermarktet werden soll das Produkt unter Oricoms Marke „Mirapale“. Zielgruppe sind Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, die nach umweltfreundlichen Werbemöglichkeiten suchen. Geplant ist der Einsatz etwa in Empfangsbereichen, Hotellobbys, Showrooms, Einkaufszentren und an touristisch stark besuchten Orten.

Nach der Einführung in großen Bahnhöfen ist vorgesehen, das Sustainable Board auch an weiteren stark frequentierten Plätzen mit hohem Werbeaufkommen zu installieren.

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