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DooH

Der Street-Feed mit Out-of-Phone

Los Angeles | Tiktok verlässt zunehmend das Smartphone: Immer mehr Kampagnen laufen auf großformatigen DooH‑Screens. Marken wie Kia und Domino’s treiben diese Entwicklung voran – und bringen Social‑First-Kreationen in den urbanen Raum.
DooH-Kampagne von Kia auf dem Moxy-Screen in Los Angeles (Foto: invidis)
DooH-Kampagne von Kia auf dem Moxy-Screen in Los Angeles (Foto: invidis)

Mehrere DooH-Plattformen, darunter Vistar Media und Displayce, arbeiten seit dem Frühjahr zusammen, um Social Media-Kampagnen in den öffentlichen Raum zu verlängern. Dabei passen sie die Inhalte nicht nur an, sondern konzipieren sie zunehmend direkt auf Basis von Tiktok-Creatives. Aktuelle Beispiele liefern Kia und Domino’s, deren Motive nun auf XXL-Screens in Los Angeles zu sehen sind.

Lange galten Social Media und DooH als schwer vereinbar. Das gängige Argument: Vertikale Formate ohne Ton funktionieren nicht auf großen öffentlichen Displays. Tiktok hat dieses Bild grundlegend verändert – kreativ durch eingebettete Untertitel und visuelles Storytelling, aber auch auf Nutzerseite. Das Publikum ist es längst gewohnt, Inhalte ohne Ton zu konsumieren.

Agenturen setzen deshalb verstärkt auf die Zweitverwertung von Tiktok-Assets für großformatige DooH-Umgebungen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Marken verlängern reichweitenstarke Social Creatives in aufmerksamkeitsstarke Sichtbarkeit im realen Raum – und sichern gleichzeitig eine konsistente Kampagnenführung.

Zu den jüngsten Werbetreibenden, die diesen Ansatz nutzen, zählen Kia und Domino’s. Beide spielen derzeit Tiktok-basierte Creatives auf dem 1.400 Quadratmeter großen Moxy-Screen in Downtown Los Angeles aus – einer der prominentesten XXL-DooH-Flächen der Stadt.

Vom Mobile zum Mega-Screen

Nicht nur als zusätzlicher Kanal: Auch Social-Plattformen und KI-Anbieter entdecken DooH für ihre eigene Markenkommunikation. In Kalifornien ist aktuell etwa Pinterest flächendeckend auf DooH präsent, ebenso AI-Plattformen wie OpenAI.

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