Die ISE veranstaltete 2026 in Barcelona ihren zweiten Hackathon. 60 Finalisten von 17 europäischen Universitäten nahmen daran teil. Sie hatten dabei 48 Stunden Zeit, um reale Probleme der AV-Branche zu lösen. Die Messe will so gezielt neue Fachkräfte für die Industrie finden.
Der Wettbewerb grenzt sich bewusst von typischen Uni-Events ab. Die Teilnehmer programmieren nicht nur isoliert vor ihren Rechnern. Sie arbeiten stattdessen direkt auf dem Messegelände. Dort tauschen sie sich eng mit Ausstellern und Sponsoren aus. Hersteller und Integratoren geben sofort Feedback zu den Ideen.

Die Studierenden traten in den Bereichen Nachhaltigkeit, Innovation und Cybersicherheit an. In knapp zwei Tagen entwickelten sie anwendbare Konzepte. Anschließend stellten sie ihre Projekte auf der Pitching-Stage vor. Die Themen reichten von KI-Workflows bis zu sicheren AV-Systemen.
Kampf dem Fachkräftemangel
Die AV-Branche sucht dringend nach motiviertem Nachwuchs. Die ISE nutzt den Hackathon als direkte Antwort auf diesen Mangel. Messechef Mike Blackman sieht einen großen Bedarf an praxisnahen Formaten. Sie verbinden junge Talente direkt mit echten Aufgaben der Industrie.
Personalthemen und Weiterbildung prägen die Messe inzwischen stark. Die Veranstalter bauten dafür gezielt den Innovation Park aus. Der Hackathon bringt die Teilnehmer sofort mit potenziellen Arbeitgebern zusammen.
Wegen des Erfolgs kündigt die ISE bereits eine dritte Auflage an. Der nächste Hackathon läuft dann zur ISE 2027.
Die Messe öffnet vom 2. bis 5. Februar wieder in der Fira Gran Via in Barcelona.

