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Vertiseit

Dise wird zu Scala

Vertiseit treibt die Integration seines Software-Portfolios voran. Nach der Übernahme von Scala im Mai werden Dise und Scala nun unter einer einzigen globalen Marke firmieren und damit eines der branchenweit größten Unternehmen für Digital Signage-Software bilden.
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Dise und Scala fusionieren unter einem Brand (Logos: dise/Scala)

Nur vier Monate nach der Übernahme des Digital-Signage-Software-Pioniers Scala unternimmt der schwedische Softwarekonzern Vertiseit den nächsten Schritt in seiner Integrationsstrategie. Das Unternehmen gab bekannt, dass die beiden ausschließlich auf Partner ausgerichteten CMS-Sparten Dise und Scala künftig unter einer einzigen globalen Marke firmieren werden: Scala.

Während sich Dise in den vergangenen Jahren mit seiner modernen, cloudbasierten Plattform und seinem partnerorientierten Geschäftsmodell einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat, ist Scala nach wie vor einer der bekanntesten Namen der Branche – mit einer fast vier Jahrzehnte langen Geschichte und einer Vorreiterrolle bei der Entwicklung von Digital Signage für Unternehmen.

Laut Vertiseit spiegelt diese Entscheidung die weltweite Markenbekanntheit von Scala und die etablierte Präsenz auf den internationalen Einzelhandels- und Digital Signage-Märkten wider. Das Unternehmen ist davon überzeugt, dass die Zusammenführung der Organisation unter dem Namen Scala eine stärkere Grundlage für Wachstum schafft und gleichzeitig eine klarere Marktidentität schafft.

Tradition und Technologie vereinen

Die neu strukturierte Scala-Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, die sich ergänzenden Stärken beider Unternehmen zu bündeln. Scala bringt seine langjährige Branchenerfahrung, seine globale Reichweite und seine hohe Marktbekanntheit ein, während Dise moderne Technologie, Innovationskraft und ein hohes Maß an Vertrauen bei den Partnern beisteuert.

„Dies ist ein wichtiges neues Kapitel für unser Unternehmen“, sagt Sebastian Kryh, CEO von Scala. „ Indem wir Dise und Scala unter dem Namen Scala zusammenführen, verbinden wir eine weltweit anerkannte Marke mit der Technologie, der Innovationskraft und dem starken Vertrauen der Partner von Dise. Dies verschafft uns eine klarere Identität auf dem Markt und eine solidere Grundlage für zukünftiges Wachstum.“ Sebastian Kryh hatte schon davor als Dise-CEO das Partnergeschäft im Vertiseit-Konzern geleitet.

Vertiseit: Der große Scala-Test steht noch bevor

Das Rebranding spiegelt einen allgemeinen Trend in der Softwarebranche wider, in der die Konsolidierung zunehmend zu einheitlichen Plattformen und stärkeren globalen Marken führt. Für Vertiseit wird die Herausforderung darin bestehen, zwei angesehene Digital Signage-Ökosysteme zusammenzuführen und gleichzeitig die Loyalität bestehender Kunden und Partner zu bewahren.

„Partner-First“-Strategie bleibt bestehen

Eine zentrale Botschaft der Ankündigung ist Kontinuität. Vertiseit betonte, dass Scala weiterhin an einer „Partner-First“-Strategie festhalten werde und auch künftig ausschließlich über Vertriebspartner arbeiten werde, anstatt direkt um Endkunden zu konkurrieren.

„Unser Bekenntnis zu unseren Partnern ist klar: Bei Scala stehen Partner an erster Stelle und es gibt nur Partner“, sagt Sebastian Kryh. „Wir wollen die globale Scala-Partner-Community wieder als treibende Kraft für digitale Innovationen im Ladengeschäft etablieren.“

Wird auch unter dem Scala-Brand als CEO des Vertiseit-Partnergeschäfts fungieren: Sebastian Kryh (Foto: Vertiseit)
Wird auch unter dem Scala-Brand als CEO des Vertiseit-Partnergeschäfts fungieren: Sebastian Kryh (Foto: Vertiseit)

Die Fokussierung auf Vertriebspartner ist nach der Übernahme besonders relevant, da sowohl Dise als auch Scala umfangreiche Reseller- und Integrationsnetzwerke aufgebaut haben. Die Aufrechterhaltung dieses Vertrauens wird entscheidend sein, wenn das fusionierte Unternehmen seine globale Präsenz ausbaut.

Keine sofortige Konsolidierung der Plattformen

Zwar wird das Branding vereinheitlicht, doch die Softwareplattformen selbst bleiben vorerst getrennt. Vertiseit bestätigte, dass sowohl die Dise- als auch die Scala-Plattform weiterhin entwickelt, unterstützt und gewartet werden, um Kontinuität für Kunden und Partner zu gewährleisten.

Diese Entscheidung vermeidet die Störungen, die oft mit Softwarefusionen einhergehen, und deutet auf einen schrittweisen Integrationsansatz hin anstatt auf eine Strategie der erzwungenen Migration.