OoH gehört weltweit zu den großen Gewinnern der Werbebranche. Nach der Covid-Pandemie hat sich die Gattung als erstaunlich resilient gegen über Krisen und Unsicherheiten erwiesen. Eines der beliebtesten Segmente innerhalb von OoH ist dabei die Flughafenwerbung. Denn dieses Umfeld profitiert nicht nur von einer überdurchschnittlich wohlhabenden Zielgruppe, sondern auch von ungewöhnlich granularem Targeting – mit Möglichkeiten, die Marketern das Herz höher schlagen lassen.
Moderne Flughafen-Werbenetzwerke bestehen heute aus einer Mischung großer Highlight-Flächen und hunderter kleinerer Anzeigen – die meisten davon inzwischen digital. Marken können ihre Zielgruppen entlang der gesamten 168 Minuten erreichen, die Passagiere durchschnittlich am Flughafen verbringen. An zentralen Punkten setzen Außenwerber dabei auf immer größere, hochauflösendere und architektonisch eindrucksvollere LED-Installationen.
DooH-Klassiker
Eines der prominentesten Beispiele ist der 23 Meter hohe Mediatower in der Abflughalle von Terminal 1 des Flughafens Seoul. Auf der Fläche mit 22K-Auflösung wirken Kampagnen spektakulär.
Ein weiterer Klassiker sind die sieben Screen-Monumente im Terminal B des LAX – jedes in einem eigenen extravaganten Format. Ihre größte Wirkung entfalten solche digitalen Akzente, wenn sie bereits beim Bau eines Terminals integriert werden. Dann werden sie Teil der Architektur und setzen genau an den richtigen Momenten der Passagierreise aufmerksamkeitsstarke Werbeimpulse.
Doch auch Deutschland hat eindrucksvollen Flughafen-DooH zu bieten, unter anderem am Flughafen Frankfurt.
Artikel im invidis Jahrbuch
Im aktuellen invidis Jahrbuch (Seite 130) setzt sich Antonia Hamberger (mittlerweile bei Bluefin) mit den Entwicklungen von Flughafen-Dooh auseinander – sowohl in Deutschland als auch international. Laden Sie sich hier das Jahrbuch herunter.
Warum Flughafen-OoH?
Flughafen-OoH gilt als eines der hochwertigsten Umfelder innerhalb der Außenwerbung. Im Vergleich zu anderen OoH-Settings dominieren hier klar Brand-Kampagnen, da die Umgebung besonders auf Imagewirkung und Aufmerksamkeit einzahlt.
Die Zielgruppe besteht überdurchschnittlich häufig aus Geschäftsreisenden mit entsprechend hohem Haushalts-Nettoeinkommen. Gleichzeitig verbringen Passagiere im Schnitt rund 168 Minuten am Flughafen – ausreichend Zeit für wiederholte Kontaktpunkte entlang der gesamten Journey.
Plan und Struktur
Hinzu kommen klar planbare Bewegungsströme vom Check-in über Security und Retail-Bereiche bis hin zum Gate. Diese strukturierte Nutzerführung ermöglicht eine präzise Platzierung von Werbeflächen entlang der gesamten Strecke.
Das Umfeld selbst wirkt zudem positiv emotional aufgeladen, was die Werbeoffenheit erhöht. Gleichzeitig ist die Ablenkung im Vergleich zum urbanen Raum deutlich geringer.

