Werkstation, Enlogic Show und Produkte aus China

Werkstation, Silber-Sponsor der Digital Signage Expo in Essen, stellen auf Ihrem Stand das gesamte Produktportfolio aus, das von Kiosk-Terminals bis zur HD-Stele in Porträtmodus reicht. Besonderes Augenmerk legt das Team um Geschäftsführer Frank Nägele auf hochwertige Verarbeitung und individuell angepasste Hardware nach Kundenvorgaben. (eca)

An diese Stelle möchten wir auf den folgenden Beitrag hinweisen, den Werkstation auf der eigenen Unternehmenswebsite veröffentlich hat:

Mensch vor Kohle

Die China-Aktion „MvK“ (Mensch vor Kohle) hat ein reges Medieninteresse gefunden. Wir werden sowohl nach unserer Motivation als auch nach der realen Umsetzbarkeit gefragt. Daher haben wir beschlossen hier die Entscheidung kurz zu begründen:

Wir sind der Meinung, dass man nicht immer das große Rad drehen muss – jeder kann in seinem Lebensbereich jeden Tag ein Stück weit mit gestalten und Verantwortung übernehmen. Gerade als Unternehmer (Unternehmen) kann und muss man Flagge zeigen. Im konkreten Fall ist es uns natürlich VÖLLIG klar, dass es im IT-Bereich eigentlich KEINE Produkte mehr gibt, die nicht wenigstens ein bisschen „Made in China“ inside haben. Wir können auch nicht jede Komponente zerlegen und die Teile aus China ausbauen. ABER – wir können bewusst und mit Bedacht auf Produkte ausweichen, die soweit als möglich nicht in China hergestellt werden. Das kostet mehr Geld – aber das ist ein Teil dieser Entscheidung – und damit müssen wir klar kommen. Nicht mehr – aber auch nicht weniger.

Es ist durchaus möglich, dass wir durch diese Aktion ein paar Kunden verlieren – es kann aber auch sein, dass das ein oder andere Unternehmen gerade deshalb zu uns kommt. Wir wissen es nicht – aber wir sind uns dessen bewusst, dass es einen finanziellen Nachteil für uns haben kann. Wenn wir jedoch nicht bereit wären, diese Nachteile auf uns zu nehmen, dann würden wir auch nicht so handeln.

Es würde uns freuen, wenn die eine oder andere Diskussion angefacht wird und andere Menschen bewusster mit Herausforderungen dieser Art umgehen würden.Dann hätten wir zumindest ein Stück weit das erreicht, was wir erreichen wollten!

Übrigens – es gab von unseren Zulieferern aus China ganz unterschiedliche Reaktionen. Ein Lieferant hat sehr ungehalten reagiert und uns vorgeworfen, dass unsere Medien bewusst Falschmeldungen über China verbreiten. In einer anderen Mail hat man Verständnis gezeigt: die Eingangsworte der E-Mail waren:

“Dear Frank, I am sorry to hear that! I must say “thank you” for your attention to our Country. I’m much concerned about the issues there, and as a Chinese, we are also sorry for the things happened there.”

Wir können uns durchaus vorstellen, mit dem einen oder anderen Lieferanten irgendwann wieder in eine Geschäftsbeziehung zu treten. Die Aussage in der Mail lassen wir aber einfach mal so stehen – und wir sollten nicht vergessen: Hinter diesen Firmen stecken auch Menschen, die so manches erdulden müssen! Und auch – oder gerade deshalb – zeigt die Werkstation Flagge!

Frank Nägele, Geschäftsführer

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.