Jahreszahlen

JCDecaux setzt weltweit 12,9% mit Digital um

- Ende vergangener Woche meldete JCDecaux seine aktuellen Zahlen: Der Jahresumsatz 2016 kletterte auf rund 3,4 Milliarden Euro. Hervorragend läuft weltweit alles, was digital ist. von Thomas Kletschke

Erste kontextualisierte Digitalkampagne am Airport Singapur (Foto: JCDecaux)

Erste kontextualisierte Digitalkampagne am Airport Singapur (Foto: JCDecaux)

JCDecaux hat das Jahr 2016 mit einem Jahresumsatz von 3,3928 Milliarden Euro und einem organischen Umsatzwachstum von 3,3% abgeschlossen. Das Digitalgeschäft im gesamten Konzern bringt mittlerweile 12,9% der Umsätze. Noch bei den letzten Quartalszahlen betrug dieser konzernweite Wert 12% – ein Zeichen, wie rund es läuft und wie rasant es geht. Zum ersten Mal seit dem Jahr 2010 konnten dabei alle drei Konzernsegmente im Gesamtjahr ein positives organisches Wachstum verzeichnen, wie Co-CEO Jean-François Decaux in einem Statement dazu verkündete. Die Ergebnisse im asiatisch-pazifischen Raum und in den übrigen europäischen Märkten lagen demnach über den Prognosen des weltgrößten Außenwerbers.

Besonders glänzt der Konzernbereich Stadtmöblierung, der im Gesamtjahr organisch um 5,2% auf 1,5237 Milliarden Euro anstieg. Hier werden auch die Digitalgeschäfte ausgewiesen. Im Bereich Stadtmöblierung hat die fortschreitende Digitalisierung der Premium-Standorte ihren Niederschlag in dem Ergebnis gefunden, insbesondere London (London Digital Network, vgl. unseren Artikel von heute an dieser Stelle) und New York gaben Wachstumsimpulse. Im Big Apple hatte JCDecaux die lang ersehnten Werberechte an Tausenden Wartehäuschen ergattert, die man bis 2026 hält.

Da JCDecaux mit Smart City Ansätzen zudem viele Metropolen auf diversen Kontinenten im Blick hat, wird in der Stadtmöblierung das eigentliche Gold geschürft. Hier sind diverse Projekte in Planung. Konzernintern werden auch immer wieder neue vernetzte Street Furniture Installationen getestet; eine aktuelle Version, die selbst Energie erzeugt (Photovoltaik), vernetzt ist und interaktiv, wurde jüngst in Frankreich vorgestellt.

Das letzte Jahr sah einige wichtige Gewinne an strategisch wichtigen Verträgen. Beispiel Asien: In Tokio, wo spätestens bei der nächsten Olympiade die Kassen noch mehr klingeln werden, wurden im vergangenen Jahr extrem wichtige Verträge geschlossen. In Tokio werden in wenigen Jahren 1.000 Wartehäuschen vermarktet, die entweder mit CLPs oder DooH Screens ausgestattet werden. Auch in anderen Städten Japans hat man sich vergrößert.

Die digitale Airportwerbung macht dem Unternehmen und seinen Aktionären ebenfalls Freude. So hatte der Media Owner den Vertrag mit dem Dallas Fort-Worth International Airport gewonnen, der zu 75% digitale Werbeflächen umfasst. Auch die Verlängerung der Verträge mit dem Flughafen in Hong Kong und dem Airport in Singapursehen eine weitere Digitalisierung von Werbeflächen vor. In Singapur Changi startete im Januar 2017 auch die erste kontextualisierte DooH Kampagne auf 70-Zöllern im Terminal 3 (siehe Aufmacherbild)

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