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Marc O’Polo, Levis & Co

Auch der Fashion Mainstream setzt auf Digital

Lange haben Fashionbrands im mittleren Preissegment auf Digital Signage am PoS verzichtet. Während bei den vertikal integrierten Fast Fashion Marken (Zara, H&M, Uniqlo & Co) digitale Touchpoints im Store schon lange zum Standard zählen, waren Marken wie S.Oliver, Gerry Weber, Marc O‘Polo oder Levis zurückhaltend. Doch nun zeichnen sich Veränderungen an.
Neues Marc O'Polo Store Konzept mit Digital Signage (Foto: Screenshot)
Neues Marc O’Polo Store Konzept mit Digital Signage (Foto: Screenshot)

Einer der Gründe warum klassische Fashionbrands bisher nicht großflächig in Digital Signage investiert haben liegt im Vertriebsmodell – der klassische Fashion-Vertrieb läuft primär über Multimarken-Einzelhändler und nicht über eigene Stores.

invidis Interview 4DMagic: „Wir schaffen Markenmehrwerte“

Doch die Pandemie hat nun aber das Tempo Richtung Digital spürbar erhöht. Auch wenn die Anzahl der stationären Stores spürbar abnimmt, sollen diese allerdings ein bestmögliches markentypisches Einkaufserlebnis bieten. Die Marke zum Anfassen, Ausprobieren und Erleben. Ohne digitale Elemente ist das in post-pandemischen Zeiten immer schwieriger möglich.

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Die deutsche Modemarke Marc O’Polo präsentierte kurz vor Ostern ihr neues Retail-Design Konzept. Erstmals mit deutlichen digitalen Akzenten. Das neue „The Scandinavian Studio“ bezeichnete Ladenbaukonzept soll die Markenpositionierung als nachhaltiges, modernes Casual Lifestyle Brand widerspiegeln. Entwickelt wurde das Digital Signage Konzept von der Hannoveraner Digital Signage Agentur 4D Magic.

Neues Levi's Konzept mit viel Digital in der Dubai Mall (Foto: invidis)
Neues Levi’s Konzept mit viel Digital in der Dubai Mall (Foto: invidis)

Marc O’Polo setzt auf grade Linien und analog zur Zara auf einen stark reduzierten Einsatz von Farben. Bei den Materialen dominieren natürliche Materialien in Premium-Anmutung und erstmals auch Digital Signage verteilt im ganzen Store.

Auch das Jeans-Label Levis digitalisiert die eigenen Stores sichtbar – invidis besuchte einer der ersten neuen Stores in Dubai. Den Eingang dominiert ein LED-Torbogen der inbesondere in Shopping Malls die Sichtbarkeit erhöhen soll. Im Store befinden sich LED-Flächen links und rechts zwischen den Warenträgern.