Green Signage

Mehr Remote ist weniger CO2

Durch eine Remote-Steuerung lassen sich Strom und Kosten sparen – und der CO2-Fußabdruck verringern. Welche Einsparungen konkret möglich sind, zeigten Gude Systems und Macom bei einer Collaboration-Installation.
Mit Remote-Steuerungen lassen sich auch im Collaboration-Bereich Strom und Kosten sparen. (Foto: Gude Systems)
Mit Remote-Steuerungen lassen sich auch im Collaboration-Bereich Strom und Kosten sparen. (Foto: Gude Systems)

Remote-Steuerung und Monitoring durch Sensoren: Das hört sich vor allem modern und praktisch an. Doch es kann auch einen echten Einfluss auf den nachhaltigen Betrieb von Displays haben – und neben Strom auch Kosten sparen. Daher sollte man bei einer Installation prüfen, ob eine Remote-Management-Lösung sinnvoll ist – wie sie zum Beispiel das Kölner Unternehmen Gude Systems anbietet.

Um die Einsparungen durch Remote Management mit Zahlen zu unterfüttern, führt Gude Systems mit Partnern Studien durch, zum Beispiel mit Macom. Hier wurde neben der Kosteneinsparung auch die Reduzierung des CO2-Fußabdrucks gemessen.

Green Signage im invidis Jahrbuch 2021

Dieser Text ist ein Auszug aus einem Artikel des invidis Jahrbuchs 2021. Green Signage ist das Fokusthema der Fachpublikation. Von der Hardware bis zum Display-Betrieb: Das Jahrbuch deckt eine Fülle an Aspekten für nachhaltiges Digital Signage ab. Laden Sie hier das Jahrbuch kostenlos herunter, um das Green Signage-Special und viele weitere Fachartikel zu den Themen Digital Signage und DooH zu erhalten.

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Bei der entsprechenden Installation wurde sich zum Ziel gesetzt, Besprechungsräume verschiedener Größenordnungen mit Audio-/Video- und IT-Hardware auszustatten und gleichzeitig eine Remote-Steuerung einzurichten. Diese sollte nicht nur die Stromzufuhr der Displays, sondern auch die der Mediaplayer, Netzteile, Steuerungs- und Extender-Systeme kontrollieren. Hierfür setzte Gude schaltbare IP-Steckdosenleisten ein. Sie können nachts und an Wochenenden die Geräte automatisiert ausschalten – zuvor liefen diese die ganze Zeit.

Steckdosenplätze nach Raumgröße

Es gab drei Raumgrößen: groß, mittel und klein. Beim kleinen Raum wurden 8 AV-Geräte, beim mittleren 13 und beim großen Konferenzraum 20 Geräte eingeplant. Aufgrund der größeren Anzahl an Verbrauchern kamen beim mittleren und großen Besprechungsraum Verteilerleisten mit 8 Steckdosenplätzen zum Einsatz, während im kleinen Huddle-Room eine Verteilerleiste mit 4 Steckdosen ausreichte.

Bei der Kalkulation kam Gude für jede Raumgröße auf rund zwei Jahre, bis sich das System rentiert. Bei der Berechnung nahm das Unternehmen an, dass die Kilowatt-Stunde Strom im Durchschnitt zu Emissionen von 0,5 Kilogramm CO2 führen würde. Bei einem Betrachtungszeitraum von 10 Jahren würden somit in allen drei Räumen zusammen 14,5 Tonnen CO2 gespart werden.

Green Signage: Woher kommt der Strom fürs Display?

Die Kalkulationsergebnisse von Gude zeigen einerseits, dass Remote-Lösungen zu einer Senkung des Stromverbrauchs aktiv beitragen. Doch noch viel wichtiger: Sie beweisen, dass Stromeinsparungen bei Digital Signage nicht nur etwas für Pfennigfuchser und CO2 -Partikelzähler sind. Im Gegenteil: Sie machen einen Unterschied.

Green Signage: Nachhaltigkeit wird Pflicht