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Köln

Selbstfahrender Rewe-Kiosk startet

Das selbstfahrende Rewe Snack Mobil beginnt nach über 200 erfolgreichen Test-Kilometern den Live-Betrieb in Köln. Der von Rewe Digital und Vodafone entwickelte selbstfahrende Kiosk ist einmalig in Europa. Kameras, Sensoren und Mobilfunk lenken das Rewe Snack Mobil.
Das selbstfahrende Büdchen in Köln - Rewe Snack Mobil (Foto: Vodafone)
Das selbstfahrende Büdchen in Köln – Rewe Snack Mobil (Foto: Vodafone)

Seit zwei Monaten rollt der europaweit erste autonom fahrende Kiosk für Testfahrten durch das Carlswerk in Köln. Im ehemaligen Kabelwerk haben sich heute Dutzende von Unternehmen niedergelassen, von Eurowings über die Agentur Wundermann bis hin zu Rewe Digital.  Das Snack Mobil wurde von Rewe digital und Vodafone entwickelt und hat seitdem immer zwischen 10 und 16 Uhr über 200 Kilometer zurückgelegt und erste Snacks & Getränke an Mitarbeiter vor Ort verteilt. Die Route, die das Snack Mobil im Carlswerk mit maximal 6 km/h abfährt, ist seitdem stetig gewachsen.

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Heute starten Vodafone und Rewe digital den Live-Betrieb, der zunächst bis Ende Oktober andauern soll. Ab sofort können alle Passanten im Kölner Carlswerk Erfrischungsgetränke, Süßigkeiten und gesunde Snacks bestellen und sie direkt kontaktlos mit dem Smartphone bezahlen. Es reicht ein kurzes Winken, dann hält der selbstfahrende Kiosk an. Zudem steuert das Rewe Snack Mobil jetzt vordefinierte Haltestellen an.

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„Das ‚Snack Mobil‘ ist ein gutes Beispiel dafür, dass Rewe im deutschen Lebensmittel-Einzelhandel bei der Digitalisierung des Handels, bei strategischen Online-Aktivitäten wie beispielsweise Liefer- und Abholservice oder Fulfillment-Lösungen führend ist. Mit dem Snack Mobil testen wir gemeinsam mit unserem Projektpartner Vodafone die Zukunft der autonomen Mobilität. Wir sind sehr stolz und dankbar, Teil dieses Vorhabens sein zu können. Heute beginnt eine spannende Phase in diesem Projekt – das ‚Snack Mobil‘ interagiert erstmals mit vielen unterschiedlichen Kundinnen und Kunden“, so Lionel Souque, Vorstandsvorsitzender der Rewe Group, in Köln.

„Vor zwei Monaten haben wir das Rewe Snack Mobil für die ersten Fahrten auf die Straße geschickt. Kameras, Sensoren und das Mobilfunknetz halten den selbstfahrenden Kiosk seitdem sicher auf Kurs. Erstmals ist ein autonom fahrendes Fahrzeug Teil unseres Alltags und hat seitdem hunderte Kilometer zurückgelegt. Jetzt startet der Live-Betrieb für den Verkauf – mit Snacks und Getränken für alle“, so Vodafone Technik-Chef Gerhard Mack.

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Wo genau sich der mobile Kiosk gerade befindet, können Passanten jetzt zu jeder Zeit in der Rewe Snack Mobil-App prüfen. Per Mobilfunk übermittelt der autonome Kiosk seine aktuellen Standort-Daten in Echtzeit an die zentrale Steuereinheit (virtueller Routenplaner) und gleicht diese mit der dort hinterlegten Fahrstrecke ab. Damit wird das Snack Mobil sicher auf Kurs gehalten und Passanten wissen, wo sich der Kiosk befindet.

Um den autonomen Kiosk zu stoppen und ein Getränk oder einen Müsliriegel auszuwählen, können Passanten sich einfach auf ihn zubewegen und ein Handzeichen geben. Diese werden von integrierten Sensoren und Kameras erkannt. Zudem können hungrige Nutzer auch warten, bis das Fahrzeug an einer der insgesamt drei vorausgewählten Haltestellen einen Stopp einlegt. Die Auswahl der Snacks und Getränke erfolgt direkt am Fahrzeug. Gezahlt wird kontaktlos – zum Beispiel mit dem Smartphone.

Die erfolgreichen Testfahrten wurden eng durch das Land Nordrhein-Westfalen und den TÜV begleitet. Die autonomen Fahrfunktionen agierten dabei durchweg gut. Auch dank modernster Mobilfunk-Technik, die den Datenaustausch in Echtzeit möglich macht und das Rewe Snack Mobil so sicher auf der Straße hält. Der rollende Kiosk fährt über ein virtuelles Schienen-Netz die vordefinierte Strecke innerhalb des Gewerbeparks ab. Eine SIM-Karte und eine Außenantenne halten den Kiosk über LTE und 5G immer in Kontakt mit dem virtuellen Routenplaner und somit stets auf Kurs. Sensoren am Fahrzeug erkennen aus einiger Entfernung, wenn sich die Wege mit Passanten kreuzen. Dann hält der Wagen an und fährt erst weiter, wenn der Sicherheitsabstand wieder groß genug ist.

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